
Ein sicherer Surfraum für Kinder
Im Rahmen des seitens der Bundesregierung initiierten Projektes "Ein Netz für Kinder" hat sich 1&1 als eines von 20 Gründungsmitgliedern der Herausforderung zur Schaffung eines sicheren Surfraums für Kinder gestellt. Ziel der Projektpartner ist es, durch die Erstellung einer sogenannten Whitelist einen Bereich im Internet zu schaffen, der für Kinder unbedenklich ist.
Die Whitelist umfasst ein umfangreiches, interessantes und vielfältiges Angebot an Internetseiten, so dass Kinder die vorhandenen Grenzen des Surfraums nicht spüren. Gleichzeitig sollen Kinder mit Hilfe der positiven Angebote Medienkompetenz erwerben, indem sie entlang ihrer Interessen und Bedürfnisse das Internet in seiner Breite und Vielfalt nutzen können. Um tatsächlich sicher zu stellen, dass sich Kinder nur auf den Angeboten der Whitelist bewegen, wird auf fragFINN.de eine kostenlose Software zum Download angeboten. Eltern haben zudem die Möglichkeit, die Whitelist beliebig zu erweitern bzw. einzugrenzen.
Die technische Bereitstellung der Whitelist wird durch die beteiligten Unternehmen und Verbände der Telekommunikations- und Onlinebranche finanziert und gefördert. Mit der Projektdurchführung ist die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM) betraut.
Als Konsortiumsmitglieder haben sich die AOL Deutschland Medien GmbH, die Arcor AG & Co.KG, die Bauer Verlagsgruppe, die Cybits AG, die Deutsche Telekom AG, die 1&1 Internet AG, der Egmont Ehapa Verlag, die GMX GmbH, die Google Deutschland GmbH, die Lycos Europe GmbH, Microsoft Deutschland, O2 Germany, Super RTL, Symantec Deutschland, die Vodafone D2 GmbH und die WEB.DE GmbH in einem Gemeinschaftsprojekt zusammengeschlossen.
Mitgetragen wird das Projekt von vier Verbänden - dem Verband Privater Rundfunk und Telemedien e. V., dem eco - Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V., dem Bundesverband Digitale Wirtschaft sowie dem BITKOM.
Neben der Schaffung und Weiterentwicklung der Whitelist steht diese gesamtgesellschaftliche Initiative aus Politik und Wirtschaft auf einer zweiten Säule, die in der finanziellen Förderung von qualitativ hochwertigen Kinderangeboten im Internet durch die öffentliche Hand besteht. Dadurch soll das Vertrauen von Kindern, Eltern und Schulen in das Medium Internet gestärkt werden.
Die am Projekt Beteiligten sehen in dieser Form der Zusammenarbeit eine konsequente Fortsetzung des in Deutschland etablierten Systems der staatlichen Regulierung mit starken Selbstregulierungselementen von Wirtschaft und Gesellschaft im Bereich des Jugendmedienschutzes.
Weitere Informationen zur Initiative "Ein Netz für Kinder" finden Sie unter auf http://www.fragfinn.de/

